Stressbewältigung am Arbeitsplatz

Gründe, in Stress und Panik zu geraten gibt es viele. Gerade im Rahmen der Arbeit kommt man schnell in eine Stress Situation: Man ist permanent in Hetze, dazu kommt vielleicht noch privater Stress oder Team-Konflikte. Verständlicherweise fragen sich viele Menschen: Was hilft bei der Stressbewältigung am Arbeitsplatz?

Ich wurde für eine Wissens-Reihe des Scrubs-Magazins angefragt. Heraus kommt diese Liste von 7 Anti-Stress-Tipps: Für das Berufsleben, den Alltag oder auch das Studium.

1. Stressbewältigung durch Luft schnappen

Suchen Sie sich einen ruhigen Ort, um Luft zu schnappen und wieder durchzuatmen. Dies ist ein kleiner Schritt, aber überaus wirkungsvoll. Wenn man im Büro permanent herumhetzt, sollte sich für ein paar Minuten allein zurückziehen. Zur Not reicht hierfür auch auf die Toilette, wenn dies der einzige ruhige Ort ist.

2. Bewegung

Integrieren Sie Bewegung in Ihren Alltag. Nehmen sie für den Arbeitsweg das Fahrrad statt des Busses. Gewöhnen Sie sich an, Treppe statt Aufzug zu benutzen. Bauen Sie in Ihren Alltag Phasen ein, in denen Sie sich für ein paar Minuten bewegen. Durch Bewegung werden Stresshormone abgebaut und somit das Stresslevel reduziert – ein wichtiger Schritt hin zur Stressbewältigung am Arbeitsplatz. Auch kann diese Bewegung dazu führen, ein paar Minuten allein zu sein. Dies passt dann gut zu dem ersten Punkt „Luft verschaffen“.

3. Den Stress abwaschen durch Imaginationsübungen

Sie sind auf dem Heimweg von einem sehr anstrengenden Arbeitstag? Nutzen Sie Imaginationsübungen, um den Stress abzubauen. Stellen Sie sich hierfür zum Beispiel vor, wie Sie sich unter den Dusche den ganzen Stress abwaschen. Oder werfen Sie alles, was Sie an diesem Tag unangenehmes erlebt haben, in eine imaginäre Mülltonne.

4. Prävention

Am besten ist es natürlich, schon im Vorfeld dafür zu sorgen, dass man nach Stresssituationen wieder zurück ins Gleichgewicht kommt. Hierbei können helfen:

  • Yoga
  • Achtsamkeitsübungen
  • Progressive Muskelentspannung
  • Kurse für diese Techniken werden in jeder größeren Stadt angeboten. Oft beteiligen sich die Krankenkassen an den Kosten und unterstützen somit die Stress Prävention.

    5. Mini Achtsamkeitspausen

    Gerade in besonders stressigen Situationen kann es manchmal sinnvoll sein, in sich zu gehen und von außen zu betrachten. Schalten Sie den „Autopiloten“ aus und beobachten sich: Was mache ich gerade? Wie sitze ich da? Was passiert gerade mit mir in meinem Körper? Stellen Sie fest, was sie gerade tun – nur so können Sie für Ihre Bedürfnisse sorgen. Manchmal reicht es schon, sich etwas bequemer hinzusetzen. Oder etwas zu trinken.

    6. Besinnen Sie sich auf Ihre Stärken

    Überlegen Sie: Was hat Ihnen in der Vergangenheit in solch stressigen Situationen geholfen? Ein Spaziergang? Ihr Humor? Oder der Austausch mit einem guten Freund oder Freundin? Suchen Sie sich ein Symbol, was für diese Dinge steht. So ein Symbol kann ein kleiner Gegenstand, eine Postkarte oder ähnliches sein. Platzieren Sie diesen Gegenstand gut sichtbar in der Umgebung (z.B. neben dem PC oder in der Hosentasche. In stressigen Situationen erinnert Sie dieser Gegenstand dann an Ihre Stärken.

    7. Atmen Sie

    Planen Sie bewusste Atempausen ein. Vor dem nächsten meeting, dem nächsten Patienten oder der nächsten Vorlesung. Atmen Sie bewusst 10x tief ein und aus – am besten am offenen Fenster. Das gibt Ruhe und Kraft.

    Das vollständige Interview im Scrubs Mag finden Sie hier .

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